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Magistrat setzt ein Zeichen

Magistrat setzt ein Zeichen

Die Mitglieder des Magistrats der Stadt Bad Homburg haben ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Rettungskräften gesetzt.
Mitglieder des Magistrats unterzeichnen auf dem Solidaritäts-Plakat | © Bad Homburg

Respekt und Toleranz

Tausende von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften sorgen tagtäglich für Sicherheit, Schutz und professionelle Hilfe – in Bad Homburg, in Hessen, in der gesamten Bundesrepublik. In jüngster Zeit kommt es bedauerlicherweise immer wieder zu Übergriffen auf Einsatzkräfte, bei Großereignissen oder im alltäglichen Dienst. Die Helfer werden behindert, beleidigt und zum Teil sogar tätlich angegriffen. Gerade erst am Wochenende wurden Sanitäter der Feuerwehr in Berlin bei einem Einsatz tätlich angegriffen. Seit 2015 verzeichnet auch die Feuerwehr Bad Homburg eine zunehmende Zahl von Übergriffen auf Einsatzkräfte. „Wenn Rettungskräfte vor Pöbeleien und Gaffern geschützt werden müssen, dann ist das ein Alarmsignal zum Zustand unserer Gesellschaft. Wir brauchen hier dringend eine Grundsatzdiskussion über Werte wie Respekt, Toleranz und unser Gemeinwesen“, sagt der Chef der Bad Homburger Feuerwehr, Branddirektor Daniel Guischard.

Gewalt nicht zu akzeptieren

Auf allen politischen Ebenen besteht Einigkeit darin, dass Angriffe auf Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte Angriffe auf unsere Gesellschaft, unseren Rechtsstaat und auf unsere Werte sind. „Das können, wollen und werden wir nicht akzeptieren“, sagt Oberbürgermeister Alexander W. Hetjes. Der Oberbürgermeister und der gesamte Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe zeigen sich daher solidarisch mit den Einsatzkräften und beteiligen sich an einer Initiative der Landesregierung, die sich für einen verbesserten Schutz der Einsatzkräfte in Hessen und ganz Deutschland stark macht. Auf der jüngsten Magistratssitzung steckten sich die Magistratsmitglieder daher eine eigens entworfene „Schutzschleife“ ans Revers und drückten ihre Solidarität mit einer Unterschrift auf einem großen Plakat aus, auf der sich auch schon Innenminister Peter Beuth oder Landrat Ulrich Krebs verewigt haben.
Oberbürgermeister Hetjes unterschreibt auf dem Plakat. | © Bad Homburg

Aktion Schutzschleife

Das Innenministerium hatte 2016 die Aktion „Schutzschleife“ ins Leben gerufen. Mit der Kampagne soll auf das Problem steigender Angriffe gegen die Einsatzkräfte aufmerksam gemacht und für mehr Rückendeckung für Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Rettungskräfte geworben werden. Im Rahmen dieser Kampagne wurde die Schutzschleife als Symbol der Solidarität mit den Einsatzkräften entwickelt: In den Farben Blau, Rot und Weiß gehalten, steht sie für die Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte in Hessen und ist ein Symbol für die Verbundenheit mit den Einsatzkräften. Die Initiative stößt sowohl im Hochtaunuskreis als auch bei der Stadt Bad Homburg auf starke Unterstützung. „Der Schutz und die Solidarität mit den Frauen und Männern unserer Feuerwehr sind mir persönliche Anliegen. Daher unterstütze ich dieses Projekt und freue mich besonders, dass das Land, der Kreis und die Stadt hier gemeinsam für diese wichtige Sache eintreten“, so Bürgermeister Meinhard Matern, zu dessen Dezernat die Feuerwehr gehört.

Schulung der Einsatzkräfte

Die Bad Homburger Feuerwehr bildet angesichts einer zunehmenden Zahl von Übergriffen auch ihre Feuerwehrleute aus. Sie schult ihre hauptamtlichen Einsatzkräfte in Deeskalations- und Schutzstrategien. Nach Abschluss der Pilotphase wird das freiwillige Angebot auf alle ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr erweitert. Parallel wurde ein hauptamtlich Beschäftigter des Fachbereichs Bevölkerungsschutz an der Landesfeuerwehrschule in Kassel als interkultureller Berater ausgebildet. Über Plakate an den Feuerwachen und der PPR-Kreuzung will die Stadt Bad Homburg außerdem die breite Öffentlichkeit für die Thematik sensibilisieren und die Wertschätzung gegenüber Einsatzkräften in der Bevölkerung zum Ausdruck bringen.
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Mitglieder des Magistrats unterzeichnen auf dem Solidaritäts-Plakat Bad Homburg
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