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Mund-/Nasenmasken für alle Bad Homburgerinnen und Bad Homburger

Mund-/Nasenmasken für alle Bad Homburgerinnen und Bad Homburger

Oberbürgermeister Alexander Hetjes und Dranddirektor Daniel Guischard | © Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg
Bad Homburg. Der Krisenstab der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe hat beschlossen, alle Bad Homburgerinnen und Bad Homburger mit antimikrobiellen Mund- und Nasenmasken zu versorgen. Der Magistrat erhält am kommenden Montag eine Tischvorlage, die an alle Mitglieder verschickt wird.
„Wir haben uns bei unserer Entscheidung an der Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) orientiert, das mittlerweile offiziell zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes rät“, erklärt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Laut RKI kann eine einfache Maske das Risiko verringern, „eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken“. Zudem haben Masken auch den psychologischen Effekt, das Bewusstsein für „physical distancing“ und gesundheitsbewusstes Verhalten zu unterstützen. Zwischenzeitlich empfehlen auch weitere namhafte Virologen und die Bundesärztekammer das Tragen von Mund-/Nasenmasken, um die Pandemie einzudämmen. Masken schützen nicht nur andere vor der „Tröpfchenverteilung“, sondern man schützt auch sich selbst vor Schmierinfektionen durch ständiges Anfassen von Mund und Nase.
Der Krisenstab setzt dabei auf ein Produkt des schwäbischen Unternehmens Maute + Renz Textil GmbH, den Loop-Schal „ProtectMe“. Das Produkt besteht aus antimikrobiellen Material, das waschbar, pflegeleicht, nachhaltig und Ökotex zertifiziert ist. „Einer großer Vorteil dieser Masken ist die Schallösung, von der wir uns eine hohe Trageakzeptanz erhoffen“, so Hetjes weiter. Die Schals lassen sich ganz einfach ab- und aufziehen und sind durch ein Kordelzugsystem auf jede Gesichtsform anpassbar. Auch Kinder und Jugendliche können diese Masken daher problemlos tragen.
Aufgrund der aktuell sehr großen Nachfrage ist das Unternehmen jedoch nicht in der Lage, Bad Homburg in einer einzigen Lieferung mit der benötigten Anzahl an Mund-/Nasen-Masken für die gesamte Bevölkerung zu versorgen. Der Krisenstab arbeitet bereits an einem Verteilungsschlüssel. Die Verteilung soll nach und nach erfolgen. In einem ersten Schritt ist daran gedacht, Risikopatienten, beispielsweise Bewohner von Altenheimen, und Personen, die sich berufsbedingt viel im öffentlichen Raum aufhalten müssen, mit den Masken auszurüsten. Die Kosten für die Versorgung der Bad Homburger Bevölkerung mit Mund-/Nasen-Masken liegen im niedrigen sechsstelligen Bereich.
Beim Loop-Schal „ProtectMe“ kommt eine klinikerprobte Hightechfaser zum Einsatz, die unter anderem das Bakterienwachstum hemmt. In der Faser verarbeitete Silberionen sorgen dafür, dass die Mund-/Nasenmaske eine dauerhafte antimikrobielle Wirkung hat. Das hat den Vorteil, dass das Produkt auch nach der Pandemie weiterverwendet werden kann. So kann im Gegensatz zu den Einmal-Masken eine große Menge an Abfall vermieden werden. Die Mund- und Nasenmasken auch bei regelmäßigen Gebrauch nur alle drei bis vier Tage gewaschen werden. Der Hersteller weist jedoch darauf hin, dass ProtectMe, das zu100 Prozent in Deutschland hergestellt wird, keine professionelle persönliche Schutzausrüstung (PSA) darstellt. Allerdings haben Luftdurchsatzmessungen im Labor der Hochschule Albstadt ergeben, dass das Produkt eine hohe Filterleistung aufweist.
Zudem bemüht sich die Stadtverwaltung weiterhin, noch weitere Schutzmasken für den klinischen Einsatz zu besorgen. Bei einer Verteilaktion an die heimischen Hausärzte am Freitag, 3. April 2020, wurden bereits 3500 Schutzmasken verteilt. Dabei handelte es sich um eine Spende der chinesischen Community Bad Homburg.
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