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Bad Homburg fliegt durch Europa

Bad Homburg fliegt durch Europa

Die Lufthansa hat wieder ein Flugzeug ihrer Flotte nach der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe benannt. Jetzt war Oberbürgermeister Alexander Hetjes am Frankfurter Flughafen, um die Maschine mal aus der Nähe zu betrachten.
Das ist sie - die nach Bad Homburg benannte Lufthansa-Maschine | © Stadt Bad Homburg

Ein Kindheitstraum

Bad Homburg. Für Oberbürgermeister Alexander Hetjes wurde ein „Kindheitstraum“ wahr: Schon immer wollte das Stadtoberhaupt mal einen Blick hinter die Kulissen der Deutschen Lufthansa werfen, einmal im Cockpit eines Flugzeugs Platz nehmen. Jetzt war es soweit - die „Kraniche“ hatten Bad Homburgs Oberbürgermeister an den Frankfurter Flughafen geladen, um ihm die neue „Bad Homburg vor der Höhe“ vorzustellen. Bei dem Airbus, der jetzt den Namen der Kurstadt in alle Welt trägt, handelt es sich um eine A320neo mit dem Kennzeichen D-AINQ. Der alte Flieger, damals noch eine Boeing 737-300 mit dem Kennzeichen D-ABXX, war im Oktober 1989 ausgeliefert und im Mai 2014 außer Dienst gestellt worden. Jetzt gibt es also eine neue „Bad Homburg“ in der Flotte von Lufthansa.

Herzstück der Airline

Treffpunkt für die Besichtigung war das Lufthansa Aviation Center am Flughafen, das Herzstück der Airline, unter anderem auch Sitz des Vorstandes. Hier nahmen Abdullah Sert, Director Regional Political Affairs, und Heinz Rieckert den Oberbürgermeister in Empfang. Rieckert ist ehemaliger 747-Kapitän und kennt sich in der Luftfahrt bestens aus. Er geleitete Oberbürgermeister Hetjes mit viel Fachwissen, aber auch einer Prise Humor über das Lufthansa-Areal am Frankfurter Flughafen.
Der OB im Gespräch mit Heinz Rieckert | © Stadt Bad Homburg

Sicherheitskontrolle

Doch bevor es auf den „Parkplatz für Flugzeuge“ auf dem Lufthansa-Areal ging, stand erstmal eine Sicherheitskontrolle auf dem Programm. Diesem Check muss sich jeder Besucher und auch alle Mitarbeiter der Lufthansa, die etwa in den Wartungshallen arbeiten, täglich unterziehen. Die kurze Wartezeit nutzte Abdullah Sert, um schon mal ein paar Infos über die Lufthansa im Allgemeinen weiterzugeben. So zählt die Airline allein in Frankfurt und Umgebung rund 40.000 Angestellte, die für rund eine Million Flugbewegungen und 130 Millionen Passagiere im Jahr verantwortlich sind. Vorbei am Schulungsgebäude für angehende Techniker ging es dann zum Stellplatz der „Bad Homburg vor der Höhe“, der Flieger war kurz zuvor von einem Flug nach Malta zurückgekehrt. „Was eine schöne Maschine“, brach es beim Anblick der A320neo aus Hetjes heraus. Der Airbus hat bereits die neue, ausschließlich blaue Lackierung der Lufthansa. „Das ist Teil unseres modernisierten Auftritts“, erklärte Sert, „bis alle Maschinen aus der Flotte umlackiert sind, wird es bis zu sieben Jahre dauern, da wir das während des laufenden Betriebs machen.“
Experten im Gespräch | © Stadt Bad Homburg

Leistungsstarße Triebwerke

Faszinierend an der A320 neo sind vor allem die leistungsstarken Triebwerke neuster Generation. Allein eine Triebwerksschaufel kostet 15.000 Euro. Doch die Kosten lohnen sich, sind die Triebwerke doch um die 50 Prozent leiser als ihre Vorgänger. Stolz ist man bei der Lufthansa auf den Wirbelgenerator, den man gemeinsam mit Airbus entwickelt hat und der die Lautstärke im Landeanflug nochmal um bis zu 4 Dezibel verringert. Im Inneren der A320 neo warten 180 Sitze auf Passagiere, graues Leder dominiert, der Fußbodenbelag ist blau eingefärbt. Natürlich durfte der Ehrengast aus Bad Homburg auch einen Blick ins Cockpit werfen und bekam von Fachmann Rieckert eine kurze, mündliche Einführung in Sachen Start und Landung. Insgesamt kostet eine solche Maschine 100 Millionen Euro Listenpreis. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ein Reifen samt Felge und Bremse allein 70.000 Euro oder eine Bordküche 25.000 Euro kostet. „Dann legen wir uns lieber keine eigene Maschine zu“, scherzte der OB.

Riesige Wartungshallen

Im Anschluss ging es in eine der riesigen Wartungshallen, die die Lufthansa am Flughafen unterhält. 360 Meter lang und 80 Meter breit passen hier gleich mehrere Jumbos nebeneinander rein. Und Ex-Kapitän Rieckert hatte noch ein paar weitere interessante Fakten parat: Gleich unter der Halle befindet sich eine Recyclinganlage, zudem wird das aufgefangene Regenwasser gesammelt und die Feuerlöschanlage kann im Fall der Fälle auch per Fernsteuerung zum Einsatz kommen.

Allzeit guten Flug

Der Besuch in der Wartungshalle rundete einen überaus spannenden Vormittag auf dem Areal der Deutschen Lufthansa auf dem Frankfurter Flughafen ab. „Wir sind sehr stolz, dass wieder ein Flieger der Lufthansa-Flotte den Namen unserer Stadt trägt und unter diesem durch ganz Europa fliegt“, bedankte sich Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Er wünschte allen Crewmitgliedern und Passagieren zu guter Letzt allzeit guten Flug.
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