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Seedammbad will Qualität durch Umbau steigern

Seedammbad will Qualität durch Umbau steigern

Bad Homburg. Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat der Stadt Bad Homburg einen Landeszuschuss in Höhe von 473.000 Euro überreicht. Die Mittel sollen der anstehenden Sanierung des Seedammbades dienen und entsprechen etwa 30 Prozent der Gesamtinvestition. „Wir freuen uns über die Zuwendung des Landes Hessen“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Bürgermeister Meinhard Matern betont derweil die große Bedeutung des Seedammbades als städtische Freizeiteinrichtung.
Innenminster Peter Beuth (2.v.re.) überreicht Oberbürgermeister Alexander Hetjes (3.v.re.) einen symbolischen Scheck. | © Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg

Neues Edelstahlbecken

In diesem Jahr ist geplant, die Lüftungsanlage im Freizeitbad auszutauschen, in der Schwimmhalle ein neues Edelstahlbecken einzubauen und die Beleuchtungssituation zu erneuern. Ziel ist eine deutliche Senkung der laufenden Kosten für den Unterhalt des Schwimmbades. Zudem rechnet der Direktor der Stadtwerke, Ralf Schroedter, sowohl durch den Austausch der Lüftungsanlagen als auch durch den Einbau des 25-Meter-Edelstahlbeckens mit rückläufigen Reparaturaufwendungen. „Edelstahlbecken sind auch nach Jahren noch komplett dicht und da der Werkstoff Edelstahl praktisch keine Alterungserscheinungen zeigt, wirkt die Anlage auch nach Jahren neuwertig“, erklärt Schroedter. Zudem gehen die Experten der Stadtwerke davon aus, dass die Energie- und Wasserkosten (bezogen auf das 25-Meter-Hallenbecken) in einer Größenordnung von 20 Prozent gesenkt werden können.

Einsparungen bei den Unterhaltskosten

Zudem soll künftig die Möglichkeit einer Nachtabsenkung bestehen. Das bedeutet, dass der Wasserspiegel während der Schließzeiten des Seedammbades soweit abgesenkt werden kann, dass es nicht mehr zu einem Überlauf über die Beckenkante kommt. Die Rückführung der Umwälzung soll dann über einen Absaugkanal im Beckenboden laufen. Schroedter erhofft sich davon eine geringere Verdunstung sowie eine geringere Belastung für die Lüftungsanlagen und somit Einsparungen bei den Unterhaltungskosten im laufenden Betrieb.

Moderne LED-Technik

Die vorhandenen Lüftungsanlagen, Baujahr 1990, entsprechen nicht mehr den heute gültigen hygienischen, technischen und vor allem energetischen Vorschriften. Von den neuen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung wird eine Energieeinsparung (bezogen auf die Umwälzung der Luft) von 40 Prozent erwartet. Das bedeutet für das Seedammbad, dass die Emission von Kohlendioxid und der Wasserverbrauch rückläufig sein werden. Mit Hilfe einer modernen LED-Lichttechnik (Unterwasserscheinwerfer) soll im Seedammbad zukünftig die Dynamik des Lichtes den Tageslichtverhältnissen nachempfunden werden. Vor allem soll die Farbtemperatur (kalt-weiß, neutral-weiß, warm-weiß) sowie die Beleuchtungsstärke dem natürlichen Tagesverlauf folgen.

Wiedereröffnung der Schwimmhalle im Oktober 2020

Trotz der umfangreichen Sanierungsarbeiten soll das Seedammbad, bis auf einen kurzen Zeitraum, 2020 ganzjährig geöffnet bleiben. Von Mitte April bis Anfang Oktober müssen wegen der Reparaturarbeiten allerdings Teile des Badebetriebes und des Restaurants zeitlich begrenzt geschlossen werden. Mitte April soll mit den Vorbereitungen für den Austausch der Lüftungsanlagen begonnen werden. Die Arbeiten werden bis etwa Anfang Juli andauern. Eine komplette Schließung des Seedammbades von voraussichtlich 21. bis 24. April von Kranarbeiten ist aus Sicherheitsgründen unumgänglich. Die Sanierungsarbeiten am 25-Meter-Becken in der Halle beginnen Mitte Mai und dauern voraussichtlich bis Mitte September. Eingebettet in dieses Zeitfenster (von Anfang April bis Ende Juli) soll zudem die Betonsanierung des Hallenbeckens ausgeführt werden. Um den Sommerbetrieb der Außenbecken nicht zu unterbrechen, werden kleinere Teile der Betonsanierung in die Nachsaison verlegt. Die Wiedereröffnung der Schwimmhalle ist für Anfang Oktober 2020 vorgesehen.
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