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Zukunft Kurhaus startet jetzt

Zukunft Kurhaus startet jetzt

Das dritte Kurhaus, das nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde. | © Kur- und Kongreß-GmbH

Projekt startet nach oben

Bad Homburg v. d. Höhe verbindet Kulturleben und Kongresse in erster Linie mit dem Kurhaus. Die Kur- und Kongreß-GmbH, Miteigentümerin neben der Hotelkette Maritim und der Taunus-Sparkasse, stellt das Funktionieren des 1984 eröffneten Hauses jedoch nur noch mit hohem finanziellem Aufwand sicher. Die städtische Tochtergesellschaft arbeitet deshalb unter dem Motto „Zukunft Kurhaus“ auf die Grundsatzentscheidung hin, das Kurhaus zu sanieren oder neu zu bauen. Über den Weg zu einem zukunftsfähigen Kurhaus informieren die Stadt und die Kur- und Kongreß-GmbH auf einer Projekt-Webseite (kurhaus-bad-homburg.de). Oberbürgermeister Alexander W. Hetjes, Vorsitzender des Verwaltungsrats: „Wir wollen größtmögliche Transparenz schaffen. Wir informieren von Beginn an, und wenn 2021 die Frage nach Sanierung oder Neubau beantwortet wird, sollen alle die Chance haben zu wissen, worum es geht.“

Zentrale Bedeutung des Kurhauses nach oben

Das Kurhaus ist gleich in mehrfacher Hinsicht von zentraler Bedeutung für die Stadt. Das Kurtheater und die Säle des KongressCenters sind Spielstätten für ei-nen großen Publikumskreis. Mehr als 100.000 Besucher*innen und fast 400 Veranstaltungen verzeichnet das Kurhaus pro Jahr. Es ist ein wichtiger gesell-schaftlicher Treffpunkt für Bürger*innen sowie Gäste Bad Homburgs. Auf dem Vorplatz und in der unmittelbaren Umgebung des Kurhauses werden viele Feste gefeiert, die zur Tradition Bad Homburgs gehören. Auch der Wochenmarkt findet dort statt. Als Kongresszentrum ist das Kurhaus überregionaler Anziehungspunkt für Firmenkunden bzw. Tagungsteilnehmer*innen. Mit diesen Funktionen ist das Kurhaus ein Frequenzbringer und wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Innenstadt. Laut der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Bad Homburg“ (dwif e.V., München, 2018) generiert der Tourismus rund 176 Mio. Euro pro Jahr in Bad Homburg, jeder Tagesgast gibt dabei rund 30 Euro aus, Übernachtungsgäste zwischen 78 und 139 Euro. Direkte Profiteure dieser touristischen Umsätze sind das Bad Homburger Gastgewerbe, der Einzelhandel und Dienstleister. Die Veranstaltungen im KongressCenter generieren eine Umwegrentabilität von 3,5 bis 4,5 Mio. Euro. „Egal ob Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleister oder Zulieferer wie regionale Produzenten und Handwerksbetriebe, es gibt kaum einen Wirtschaftsbereich, der nicht vom Tourismus profitiert. Deshalb lohnen sich Investitionen von Kommunen und Unternehmen in die tourismusbezogene Infrastruktur und die touristische Vermarktung. Der Tourismus ist Umsatzbringer und leistet über Steuereinnahmen einen Beitrag zur Finanzierung der öffentlichen Haushalte. Über Instrumente wie die Kurtaxe oder die Fremdenverkehrsabgabe trägt der Tourismus zudem direkt zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur bei. Hiervon profitieren Gäste ebenso wie Einheimische und Unternehmen vor Ort“, geht aus der Studie des dwif e.V. (2018) weiter hervor.
Das zweite Kurhaus | © Kur- und Kongreß-GmbH

Erheblicher Sanierungsbedarf nach oben

Das Fazit nach 35 Jahren Kurhaus-Betriebsdauer ist ein erheblicher Sanierungsbedarf. Sowohl Ausstattung als auch Gebäudetechnik sind nicht mehr zeitgemäß und werden den Anforderungen nicht mehr gerecht. Bad Homburgs meist frequentiertes Parkhaus mit einer 90-prozentigen Auslastung weist große bauliche Mängel auf. Um das für Bad Homburg wichtige Gebäude mit seinen Funktionen am Laufen zu halten, hat die Stadt bzw. die Kur- und Kongreß-GmbH allein im Jahr 2019 rund 200.000 Euro ausgegeben.

Sanierung oder Neubau? Das Verfahren nach oben

„Das Kurhaus spielt eine herausgehobene Rolle. Deshalb wollen wir die beste Entscheidung für unsere Stadt treffen. Aus diesem Grund hat der Verwaltungsrat für den längeren Weg gestimmt, beide Möglichkeiten, Sanierung und Neubau eingehend zu untersuchen. Wir erhalten damit eine sehr solide Grundlage für die Entscheidung“, erläutert Kurdirektor und Geschäftsführer der Kur- und Kongreß-GmbH, Holger Reuter, das jetzt beginnende Verfahren. Zur Entwicklung eines zukunftsfähigen Kurhauses inklusive seines unmittelbaren Umfeldes (Vorplatz) beauftragt die Kur- und Kongreß-GmbH gemeinsam mit der Stadt Bad Homburg einen Realisierungswettbe-werb zum Neubau und ein Gutachten für die Sanierung des Kurhauses. Die Ergebnisse der beiden Verfahren bilden die zentrale Informationsgrundlage, auf deren Basis die Öffentlichkeit informiert wird und die Stadtverordnetenversammlung über einen möglichen Neubau oder eine Sanierung entscheiden kann. Der Abschluss des Sanierungsgutachtens ist für Frühjahr/Sommer 2021 avisiert. Das Kurhaus der Zukunft soll nachhaltig sein und modernen Standards entsprechen. Zeitgemäße und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, ein wirtschaftlicher und ressourcenschonender Betrieb gehören ebenso zu den Zielen, wie die Erhöhung der Aufenthaltsqualität, die Stärkung der Innenstadt und des Einzelhandels sowie bedarfsgerechte Mobilitätslösungen. Die touristische Wertschöpfung soll abgesichert, im Idealfall vergrößert werden. Ob Veranstaltungen lokaler Vereine, Ausstellungen, Tagungen oder Kongresse, mit flexiblem Raum- und Bühnenkonzepten sollen optimale Nutzungsmöglichkeiten entwickelt und der Bedarf verschiedenster Veranstaltungsformate bedient werden. Eine zeitgemäße Ton- und Gebäudetechnik, verbesserte Parkplatz- und Verkehrsführung und ein wirtschaftlicher Kurhausbetrieb zählen ebenso dazu. Die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs werden zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich ausgestellt und von einem Preisgericht nach festgelegten Kriterien bewertet. Das Preisgericht ist eine Jury, die sich aus Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichtern sowie aus Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichtern zusammensetzt. Während Fachpreisrichter*innen eine hohe Expertise in Architekturfragen aufweisen, stehen die Sachpreisrichter*innen für hohe Ortskenntnis. Alle Preisrichter*innen sind stimmberechtigt. Zusätzlich werden fünf per Zufallsverfahren ausgewählte Bürger*innen als Sachverständige an der Preisgerichtssitzung teilnehmen und die Jury beratend bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Weitere Infos zum Kurhaus nach oben

Die Kur- und Kongreß-GmbH und die Stadt Bad Homburg informieren die Bürger*innen kontinuierlich über alle Meilensteine des Verfahrens. Auf der ab dem 03.09. öffentlichen Internetseite www.kurhaus-bad-homburg.de können Interessierte mehr zu den Hintergründen des Verfahrens, der aktuellen Nutzung des Kurhauses und des Kurhausumfeldes sowie seiner Geschichte erfahren. Neuigkeiten zum Kurhaus und Veranstaltungsankündigen finden sich zukünftig zudem auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Bad Homburg und des KongressCenters.
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