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Das Herzstück ist saniert

Das Herzstück ist saniert

Der neue Eingang zur Gonzenheimer Feuerwache. | © Jens Priedemuth/Stadt Bad Homburg
Bad Homburg. Die Sanierung von Teilen des Vereinshauses Gonzenheim und der Anbau an das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Gonzenheim sind abgeschlossen. Insgesamt hat die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe rund 3,8 Millionen Euro in das Projekt investiert. Das Vereinshaus Gonzenheim ist eines von sechs Bürger- und Vereinshäusern der Stadt Bad Homburg. Die Besonderheit dieses Hauses ist, dass sich die Räume der Freiwilligen Feuerwehr Gonzenheim unmittelbar an das Vereinshaus anschließen. Dessen Flächen teilen sich Vereine, das Heimatmuseum, ein Catererbetrieb sowie die Freiwillige Feuerwehr seit vielen Jahren. Das Gebäude wurde seit seiner Errichtung im Jahr 1972 bereits mehrfach in Teilen saniert und um Anbauten erweitert.

Neue Lüftungsanlage für das Vereinshaus

Bevor im Oktober 2018 mit den neuerlichen Arbeiten begonnen werden konnte, musste die Feuerwehr aus ihrem Gebäudeteil ausziehen und während der Bauzeit in einer Behelfshalle auf dem Parkplatz an der Friedrichsdorfer Straße einen Notbetrieb aufrechterhalten. „Zunächst war lediglich geplant, den Gunzosaal und die alte Lüftungsanlage des Saales zu erneuern, den Platz für die Freiwillige Feuerwehr Gonzenheim zu optimieren und den Brandschutz des Hauses in Teilbereichen zu ertüchtigen“, erklärt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Daraus wurde im Zuge der Maßnahme jedoch eine beinahe vollständige Sanierung aller Rohr- und Elektroleitungen, eine vollständige brandschutztechnische Sanierung der Vereinsflächen sowie ein Anbau für die FFW Gonzenheim, der den noch zur Verfügung stehenden Raum zwischen der zweiten Erweiterung und der Wohnbebauung entlang der Straße Alt Gonzenheim ausnutzt.
Die neuen Umkleideräume der Feuerwehr. | © Jens Priedemuth/Stadt Bad Homburg

Beheflshalle wird demontiert

Zu Beginn der Arbeiten mussten zunächst schadstoffbelastete Materialien ausgebaut und entsorgt werden, danach folgte schrittweise der Neu- und Umbau des gesamten Komplexes. Sämtliche technischen Anlagen des Hauses, allen voran die Lüftungsanlage des Gunzosaales, wurden in den vergangenen 20 Monaten neu geordnet oder komplett erneuert, die Dachflächen gedämmt und die Pfosten-Riegelfassade des Gunzosaales ausgetauscht. Eine besondere Herausforderung lag darin, dass der Caterer noch bis zum Mai 2020 seinen Betrieb aufrechterhielt. Die Feuerwehr kann bereits im kommenden Monat ihre neuen Räume in Beschlag nehmen. Dann wird auch die Behelfshalle demontiert, sodass der Parkplatz von Ende Juli an wieder für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar sein wird. Im August 2020 können dann auch die Vereine das sanierte Gebäude einziehen. Und im September 2020 wird ein neuer Caterer seine Arbeit aufnehmen. „Damit geben wir den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil ihr Herzstück wieder zurück“, erklärt Oberbürgermeister Hetjes.

Stützpunkt für den Bevölkerungsschutz

„Der Handlungsbedarf für eine bauliche Ertüchtigung des Feuerwehrhauses beruhte auf einer umfassenden Sicherheitsanalyse aus dem Jahre 2008“, erklärt Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Meinhard Matern. Damals hatte man festgestellt, dass das Feuerwehrgerätehaus nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen an einen modernen Feuerwehrstandort entsprach. Mit dem Umbau wurde das neue Standortkonzept aufgegriffen, welches die Nutzung als Feuerwehrhaus durch eine Funktion als Stützpunkt für den Bevölkerungsschutz ergänzt. „Mit der Lösung in Gonzenheim haben wir das große Glück, im Notfall viele Funktionalitäten in einem Gebäude vereinen zu können“, ergänzt Hetjes. Aufgrund des räumlichen Zusammenhangs des Feuerwehrhauses mit den Räumen des Vereinshauses (nutzbar als Behelfsunterkunft und Notfallstation, zudem mit einer Großküche zur Verpflegung von evakuierten Menschen ausgerüstet) steht im Stadtteil zukünftig eine kompakte und leistungsfähige Nothilfeeinrichtung zur Verfügung. Matern: „Kurze Wege bedeuten schnelle Hilfe. Gerade in den heutigen unruhigen Zeiten ist eine leistungsfähige Feuerwehr von unschätzbaren Wert.“
Die Fahrzeughalle der Gonzenheimer Wehr. | © Jens Priedemuth/Stadt Bad Homburg

Schwarz-Weiß-Trennung

Erstmals erhält die Feuerwehr Gonzenheim eine Wache, in der eine konsequente Schwarz-Weiss-Trennung – das heißt eine Entkoppelung der für den Einsatz genutzten Räumlichkeiten und der Sozialbereiche - realisiert wird. Jugendfeuerwehr, Einsatzverwaltung, Wartungsbereiche, Sanitär und nach Geschlechtern aufgeteilte Umkleiden sind räumlich getrennt und schaffen optimale Voraussetzungen für die verschiedenen Gliederungen der Feuerwehr. Im alten Gerätehaus mussten sich die Brandschützerinnen und Brandschützer noch in einem abgetrennten Garagenteil gemeinsam die Umkleiden teilen.
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