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Fit für die Zukunft - neues Feuerwehrhaus in Dornholzhausen

Fit für die Zukunft - neues Feuerwehrhaus in Dornholzhausen

Bad Homburg v. d. Höhe. Modern, weiträumig und flexibel nutzbar – so lässt sich das neue Feuerwehrhaus in Dornholzhausen beschreiben, welches kurz vor seiner Fertigstellung steht. Branddirektor Daniel Guischard hat Oberbürgermeister Alexander Hetjes, Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak, der auch Feuerwehr-Dezernent ist, sowie Pressevertretern das Gebäude bei einer ersten Begehung vorgestellt.
OB Alexander Hetjes und Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak in der neuen Fahrzeughalle. | © Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
„Mit dem Neubau die Dornholzhäuser Wehr optimal für die Herausforderungen der heutigen Zeit gerüstet“, sagte OB Hetjes. „Wir freuen uns, dass die Feuerwehrkräfte bald ihren neuen, modernen Standort beziehen können.“ Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak ergänzte: „Insbesondere die im architektonischen Gesamtkonzept der Bad Homburger Feuerwehr angestrebte flexible Nutzung wird hier zielgerichtet realisiert. Neben der Funktionalität haben auch Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Konzeption des Neubaus eine wichtige Rolle gespielt.“ Nach einem Testbetrieb ist vorgesehen, dass das Gebäude in der Dornholzhäuser Straße 56 im Februar kommenden Jahres endgültig in Betrieb genommen wird.
OB Alexander Hetjes und Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak ließen sich durch die neuen Räumlichkeiten führen. | © Stadt Bad Homburg v. d. Höhe

Struktur des Gebäudes

Das neue Feuerwehrhaus besteht aus drei Baukörpern mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt circa 1.800 Quadratmetern. Die neue Fahrzeughalle bietet ausreichend Platz für vier Einsatzfahrzeuge, die zugehörigen Nebenräume und einen zweigeschossigen Technikbereich.
Als Verbindung zur Fahrzeughalle und zur Gewährleistung einer optimalen Schwarz-Weiß-Trennung (Trennung von sauberer und zum Beispiel durch Brandrauch verschmutzte Einsatzkleidung) ist an den Umkleiden und Sanitärräumen im Erdgeschoss in einem eingeschossigen Zwischenbau eine Zone für die Grobreinigung angeschlossen.
Das neue Feuerwehrhaus verfügt über Gemeinschafts- und Seminarräume. | © Stadt Bad Homburg
Im zweigeschossigen Riegel des Bauwerks befinden sich die Einsatzräume, Umkleiden, Sanitärräume, der Konditionsraum, Seminarraum und Büroflächen. Außerdem sind dort auch die Sozialräume der Freiwilligen Feuerwehr verortet sowie eine für den Katastrophenschutz ausgestattete Küche zur Versorgung der Bevölkerung. Das Gebäude zählt zur kritischen Infrastruktur der Stadt Bad Homburg und kann bis zu 96 Stunden autark von externen Energiequellen betrieben werden.
Die neue Fahrzeughalle bietet ausreichend Platz für vier Einsatzfahrzeuge | © Stadt Bad Homburg
Im Außenbereich stehen ausreichend Flächen für Feuerwehrübungen zur Verfügung. Der Übungshof bietet zudem Raum für Versorgungsmöglichkeiten im Katastrophenfall und kann auch für Dekontaminations-, Entseuchungs- und Entgiftungseinsätze genutzt werden. Auf den Flächen können im Einsatzfall auch die Fahrzeuge der anrückenden Kräfte parken. Bei größeren Einsätzen kann der Standort als Sammelpunkt genutzt werden.
Der im Zusammenhang mit dem Neubau neu geschaffene Gehweg führt, als Verlängerung der erneuerten Fußgängerbrücke (B 456), von der Gertrud-Bäumer-Straße bis zur Dornholzhäuser Straße am Feuerwehrhaus Dornholzhausen entlang.

Nachhaltigkeit

Beim Bau des Gebäudes wurde auch auf ökologische Aspekte Wert gelegt. Auf den Flachdächern der Gebäude wurde eine ausgedehnte Dachbegrünung gepflanzt, zudem findet sich auf der Fahrzeughalle eine Photovoltaikanlage. Das Regenwasser wird in Retentionszisternen gesammelt und zeitverzögert in den Kanal abgeleitet.
Die Inbetriebnahme des Gebäudes erfolgt voraussichtlich Februar 2022. Begonnen hatten die Arbeiten im März 2020; die Kosten für den Bau lagen mit rund 6,10 Millionen Euro im veranschlagten Rahmen.
Das neue Feuerwehrhaus ist mit moderner Technik ausgestattet. | © Stadt Bad Homburg
„Das in die Jahre gekommene alte Gebäude der Feuerwehr Dornholzhausen entsprach seit Längerem nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen und Standards“, so Dr. Jedynak. Die alte Fahrzeughalle war zu klein und für neue Einsatzfahrzeuge nicht mehr geeignet. Zudem fehlten adäquate Räumlichkeiten, zum Beispiel für Fortbildungen und die Jugendarbeit. Der Magistrat der Stadt Bad Homburg hatte sich für einen Neubau entschieden, der Teil eines architektonischen Gesamtkonzeptes flexibler Baukörper ist.

Gesamtkonzept

„Der Neubau des Feuerwehrhauses in Dornholzhausen ist Teil eines strategischen Standort- und Einsatzkonzeptes. Baulich wird ein standardisierte Raum- und Betriebskonzept realisiert. Durch harmonisierte Verfahren werden übergreifende Personalressourcen nutz- und einsetzbar“, erklärt Branddirektor Daniel Guischard.
Feuerwehrauto vor der neuen Halle | © Stadt Bad Homburg
Das Konzept sieht vor, dass die Feuerwehren der Bad Homburger Stadtteile, unabhängig von Topographie und Zuschnitt der örtlichen Baufläche, über funktional ähnliche Feuerwehrhäuser verfügen. Wie bei dem bereits im Jahr 2015 entsprechend realisierten neuen Feuerwehrhaus in Ober-Eschbach, wurden die flexiblen Funktionsmodule nun auch beim Neubau in Dornholzhausen eingesetzt.
Auch ein dynamisches Personalkonzept ist darin beinhaltet und wurde in Dornholzhausen realisiert. Dieses ermöglicht es den Wehren, zusätzliche Feuerwehrkräfte von anderen Standorten bei sich ergänzend zu stationieren und auszustatten, um die Mobilität zu erleichtern.
OB Alexander Hetjes (2.v.r.) und Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak (Mitte) mit Branddirektor Daniel Guischard (2.v.l.) und weiteren Bediensteten der Feuerwehr in der Halle. | © Stadt Bad Homburg
Das moderne Einsatzkonzept der Bad Homburger Feuerwehr sieht außerdem in allen Stadtteilen einen Stützpunkt für den Bevölkerungsschutz vor, der über eine entsprechende Ausstattung auch bei länger andauernden Krisenlagen funktionsfähig bleibt. Dazu sind die Standorte mit Netzersatzanlagen, Heizanlagen mit leitungsunabhängiger Brennstoff-Versorgung, Großküche und Notfalllager ausgestattet. Die Feuerwehrstandorte werden durch speziell ertüchtigte und über das Stadtgebiet verteilte Notunterkünfte ergänzt. Diese können zu Betreuungszwecken oder als Not-Krankenhäuser eingerichtet werden.
In den Feuerwehrhäusern sind Raumreserven und Funktionalitäten wie eine Alarmvisualisierung vorhanden, um bei Bedarf ad hoc einen 24-Betrieb einrichten zu können. Dies kann beispielsweise bei Ausfall der Kommunikationsinfrastruktur oder bei besonderen Gefahrenlagen, bei denen die Herstellung der Einsatzbereitschaft gestört ist, erforderlich werden. Für Sondereinsatzmittel sind planerisch entsprechende Stellplatzreserven vorgesehen.
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