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Die Feuerwehr sagt Danke

Die Feuerwehr sagt Danke

Gruppenbild mit Bürgermeister Matern (2.v.re.) und Helden | © Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg
Bad Homburg. Es gibt immer wieder Momente, da möchte man einfach mal Danke sagen – diese Momente haben sich bei der Feuerwehr der Stadt Bad Homburg in jüngster Zeit gehäuft. Daher haben Bürgermeister Meinhard Matern, Feuerwehrchef Daniel Guischard und Uwe Wolf als Vorsitzender des Stadtkreisfeuerwehrverbandes gleich fünf Personen, die jüngster Zeit außergewöhnliches geleistet haben, ins Rathaus eingeladen, um deren Engagement zu würdigen: zwei Lebensretter, zwei Corona-Helden und einen jungen Künstler. „Diese Bad Homburger haben einen Einsatz gezeigt, der nicht selbstverständlich ist“, lobt Bürgermeister Matern.

Der Lebensretter

Nicolas Spahn war am Freitag, 29. Mai 2020, Diensthabender in der Feuerwehreinsatzzentrale in der Feuerwache Dietigheimer Straße. Gegen 16:00 Uhr wurde er telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt, dass in unmittelbarer Nähe der Feuerwache, im Bereich Dietigheimer Straße/Höhestraße, ein medizinischer Notfall gemeldet worden ist. Ein etwa 50 Jahre alter Mann war auf der Straße leblos zusammengebrochen. Nachdem der Oberlöschmeister den Wachalarm ausgelöst hatte, begab sich Spahn, ausgebildeter Notfallsanitäter mit langjähriger Berufserfahrung, mit dem Notfallrucksack der Feuerwehr sofort zur Einsatzstelle. Auf dem Weg dorthin wurde er von Passanten darüber informiert, dass der Mann einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten habe. Am Notfallort traf Nicolas Spahn auf die leblose Person sowie mehrere Ersthelfer, darunter auch Daniel Mehler (siehe unten). Nach einer Rückmeldung an die Leitstelle begann Spahn sofort mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung. Dabei kam auch die Ausrüstung des Feuerwehr-Notfallrucksacks - Sauerstoffgerät, Beatmungsbeutel und Defibrillator – zum Einsatz. Aufgrund der verfügbaren Ausrüstung und seiner Berufserfahrung gelang es Spahn eine umfangreiche notfallmedizinische Behandlung durchzuführen sowie einen venösen Zugang für eine Infusion zu legen. Der Defibrillator kam gleich mehrfach zum Einsatz. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes war der medizinische Zustand der betroffenen Person soweit stabilisiert, dass wieder ein eigener Herzrhythmus vorlag. Der Mann konnte direkt in Begleitung eines Notarztes auf die Intensivstation der Hochtaunuskliniken gebracht werden. Schon wenige Tage danach war der Patient bereits wieder in einem stabilen Zustand. Die erfolgreiche Reanimation und damit die Rettung aus unmittelbarer Lebensgefahr ist dem beherzten und hochprofessionellen Eingreifen von Oberlöschmeister Spahn zu verdanken.

...und sein Helfer

Daniel Mehler befindet sich derzeit beim DRK in Ausbildung zum Notfallsanitäter. Durch die Assistenz der von Nicolas Spahn durchgeführten Maßnahmen hat Daniel Mehler einen Anteil an der erfolgreichen Wiederbelebung und Rettung eines Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr.

Die Türöffner

Harald Samoiski und Boguslaw Sajak haben während der Corona-Pandemie im Rahmen einer Änderung der Alarm- und Ausrückeordnung eine selbstständige Sondereinheit besetzt. Dadurch konnte der Einsatz von Kolleginnen und Kollegen bei Einsätzen zur Notfalltüröffnung reduziert und das damit verbundene Infektionsrisiko minimiert werden. Normalerweise rücken in solchen Situationen ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer in unterschiedlichen Teams aus. Während der Corona-Pandemie/des Lockdowns wurden die Einsätze für den Rettungsdienst und die Polizei durch Samoiski und Sajak im Rahmen einer wechselweisen wöchentlichen 24-Stunden-Rufbereitschaft bedient. In dieser Phase haben Harald Samoiski und Boguslaw Sajak permanent ein Einsatzfahrzeug besetzt. Über einen Zeitraum von drei Monaten kam die Sondereinheit insgesamt neun Mal zum Einsatz und konnte Rettungsdienst und Polizei schnellen Zugang zu in Not geratenen Personen schaffen. Die beiden Feuerwehrleute haben sich in verschiedenen Lehrgängen auf Notfalltechniken zur Türöffnung spezialisiert und bringen diese Expertise regelmäßig im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Bad Homburger Feuerwehr ein. Insgesamt wurden während der Corona-Pandemie bisher 504 Bereitschaftsstunden ehrenamtlich durch Samoiski und Sajak geleistet.

Der Künstler

Achraf Kouraik hat als Schüler der Gesamtschule am Gluckenstein an dem Kunstprojekt „CoronArt“ teilgenommen und seinen Beitrag der Arbeit der Bad Homburger Feuerwehr gewidmet. Die von Achraf gestaltete Spanplatte befindet sich auf einer Bank auf dem Rathausplatz. Der Schüler bedankt sich mit einer Darstellung des Logos der Bad Homburger Feuerwehr für die geleistete Arbeit der Brandschützer während der Corona-Pandemie. Als Angehöriger der Bad Homburger Jugendfeuerwehr hat Achraf einen sehr guten Einblick in die Aufgabenvielfalt im Brand- und Bevölkerungsschutz. Die Abdeckung der Bänke und Sitzgelegenheiten wurde während der akuten Phase der Pandemie erforderlich, weil wiederholt die gesetzlichen Abstandsregeln missachtet und die ursprünglich angebrachte Beschilderung zerstört wurden. Die von Schülerinnen und Schülern sowie von kunstbeflissenen Bürgerinnen und Bürgern kunstvoll bemalten Abdeckungen werden nach deren Abbau in der Gesamtschule am Gluckenstein zur weiteren Verwendung aufbewahrt.
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