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Ein Meilenstein für Dornholzhausen

Ein Meilenstein für Dornholzhausen

Bürgermeister Meinhard Matern, Feuerwehrchef Daniel Guischard und Oberbürgermeister Alexander Hetjes an der Baustelle. | © Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg
Bad Homburg v. d. Höhe. Die Freiwillige Feuerwehr Dornholzhausen erhält ein neues Feuerwehrhaus. Das Gebäude im nordöstlichen Ortsrand des Bad Homburger Stadtteils entsteht auf einem ca. 5.000 Quadratmeter großen Baugrundstück. „Die Betonierung der ersten Bodenplatte ist für die Feuerwehr Dornholzhausen ein Meilenstein. Der heutige Tag entlohnt für viel Mühe und Arbeit und lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken“, freut sich Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Das alte Gebäude der Feuerwehr Dornholzhausen in der Valkenierstraße 19 ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den aktuellen technischen Anforderungen und Standards. So ist die bestehende Fahrzeughalle zu klein und für die Stationierung von Einsatzfahrzeugen neuerer Bauart nicht mehr geeignet. Zudem können die Anforderungen der Unfallverhütungsvorschriften hinsichtlich Sicherheitsabstände, Umkleideräume, Schwarz/Weiß-Trennung und Hygieneeinrichtungen nicht mehr erfüllt werden. Durch einen bloßen Umbau wären die Anforderungen an die kritische Infrastruktur zum Schutz der Bevölkerung nicht umsetzbar gewesen.

Flexible Funktionsmodule

Der Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe hatte sich daher in Dornholzhausen für einen Neubau entschieden, der Teil eines architektonischen Gesamtkonzeptes für sämtliche Feuerwehrhäuser in der Stadt ist. Grundgedanke des Entwurfs des Frankfurter Architektur- und Ingenieurbüros „apd“ ist eine Modulbauweise. Diese wurde entwickelt, um den freiwilligen Feuerwehren der Bad Homburger Stadtteile - unabhängig von Topographie und Zuschnitt der jeweiligen Grundstücke - die Errichtung von funktional gleichwertigen Feuerwachen zu ermöglichen.
Feuerwehrchef Daniel Guischard | © Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg

Bruttogeschossfläche: rund 1800 Quadratmetern

Wie bei dem bereits im Jahr 2015 entsprechend umgesetzten neuen Feuerwehrhaus für den Stadtteil Ober-Eschbach kommen die flexiblen Funktionsmodule nun auch bei der Planung und Umsetzung für den Neubau in Dornholzhausen zum Einsatz. Grundlegend wird auch hier ein vorgegebenes Raumprogramm berücksichtigt, welches die reibungslosen Abläufe im Betrieb eines Feuerwehrhauses ermöglichen soll. Das für den Standort Dornholzhäuser Straße 56 geplante Gebäude setzt sich aus drei Baukörpern mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt ca. 1800 Quadratmetern zusammen. Der zweigeschossige Riegel des Bauwerks beinhaltet neben den Umkleiden, Duschen, Konditionsraum und Büroflächen sowohl die Sozialräume der freiwilligen Feuerwehr als auch eine für den Katastrophenschutz ausgestatte Küche zur Versorgung der Bevölkerung im Notfall. Das Gebäude zählt zur sogenannten kritischen Infrastruktur und kann durch den Einbau einer Pelletheizung und eines Notstromaggregates bis zu 96 Stunden autark von externen Energiequellen betrieben werden.

Idealer Standort

Als Verbindung zur Fahrzeughalle ist an die Umkleiden im Erdgeschoss in einem eingeschossigen Zwischenbau eine Grobreinigungszone angeschlossen. Die neue Fahrzeughalle bietet Platz für vier Einsatzfahrzeuge, die zugehörigen Nebenräume sowie einen zweigeschossigen Technikbereich. Im Außenbereich entstehen 30 Parkplätze. Der Parkplatz kann auch als Übungsfläche genutzt werden und ist durch eine Lärmschutzwand von der südlichen Bebauung abgeschirmt. Der Standort an der Dornholzhäuser Straße ist nicht zuletzt durch seine Lage sehr vorteilhaft. Durch die unmittelbare Nähe zur Bundesstraße 456 können die Hilfsfristen eingehalten werden. Das Grundstück war zuvor als Friedhofserweiterungsfläche vorgesehen, die jedoch in dieser Größe nicht mehr benötigt wird.

Fertigstellung im Herbst 2021

Die Fertigstellung ist für Herbst 2021 geplant, so dass eine Inbetriebnahme bis Ende 2021 erfolgen kann. Das Gesamtbudget für die Maßnahme (inklusive Außenanlagen, Ausstattung und Baunebenkosten) liegt bei 6,1 Millionen Euro. Für den alten Standort an der Valkenierstraße gibt es bislang noch keine konkreten Planungen.
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