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Eingeschränkter Regelbetrieb in den Kitas

Eingeschränkter Regelbetrieb in den Kitas

Öffnungszeiten

Bad Homburg. Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe passt die Regelung zur Betreuung in Kindertagesstätten zum 02. Juni 2020 an. Grundlage sind die jüngsten Verordnungen durch das Land Hessen zum Thema „Eingeschränkter Regelbetrieb“ sowie die Anordnungen der Sozialdezernentin Lucia Lewalter-Schoor. Grundsätzlich sieht die Neuregelung vor, dass vom 02. Juni 2020 an allen Kindern wieder ein Platz in städtischen Einrichtungen angeboten werden kann. Die Öffnungszeit in den Kitas wird generell auf den Zeitraum zwischen 8 und 16 Uhr festgelegt.

Systemrelevante Berufe

Der nun praktizierte eingeschränkte Regelbetrieb baut auf die bisherige Notbetreuung auf. Das bedeutet, dass der Zugang für Eltern, die in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, bestehen bleibt. Kinder, die unter die Bestimmungen dieser Verordnung fallen, besuchen nach wie vor von Montag bis Freitag die Kita. Es bleibt dabei, dass für jedes dieser Kinder zunächst ein Antrag zu stellen ist, der von Verwaltung genehmigt werden muss. Der Antrag findet sich auf der Homepage der Stadtseite unter https://www.bad-homburg.de/betreuung. Zu dem Kreis gehören auch Kinder, deren Betreuung in einer Kindertageseinrichtung aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamtes dringend erforderlich ist oder die einer Härtefall-Regelung unterliegen. Die Gruppenstärke soll 8 Kinder in der Krippe, 17 im Kindergarten (bei Integrationskindern 15) und 17 im Hort betragen. Auf Betreuung in offenen Konzepten wird nach wie vor verzichtet, die Kinder bleiben in ihren Gruppen.

Aufteilung in zwei Gruppen

Alle Kinder, die nicht unter die Bestimmungen der Verordnung der Landesregierung fallen, werden auf Anordnung von Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe besucht ihre jeweilige Kita montags und dienstags, die andere donnerstags und freitags. Der Mittwoch ist als Desinfektions- und Reinigungstag vorgesehen. Die Aufnahme in diese Gruppen erfolgt durch die Kitaleitung. Die Gruppenzusammensetzung bleibt fest. Das System hat den Vorteil, dass alle Kinder wieder in die Kita gehen dürfen, aber das Fachpersonal dosiert eingesetzt werden kann. Bei Bedarf können Funktionsräume in Gruppenräume umgestaltet werden.

Knackpunkt Personal

Einrichtungen mit zu wenig Personal können sich wie bisher mit anderen Kitas vernetzen. „Die Verfügbarkeit von Personal bleibt der limitierende Faktor bei der Betreuung in unseren Einrichtungen“, betont Lewalter-Schoor. Denn auch eine nicht geringe Anzahl an Erzieherinnen und Erziehern gehört zu der Gruppe der sogenannten Risikopatient*innen, die noch nicht wieder in Kitas arbeiten können. Die Dezernentin hofft in der aktuellen Krisen-Situation auf die Solidarität der Eltern. „Wir gehen davon aus, dass die Eltern ihre Kinder nur in den Zeiten in die Kita bringen, in der Betreuung auch tatsächlich notwendig ist“, so Lewalter-Schoor.

Maskenpflicht für Eltern

Diese Regelungen gelten solange, bis das Land das Betretungsverbot in den Kitas aufhebt oder die Hygienevorschriften lockert. Sobald dies geschieht, werden die Betreuungszeiten stufenweise wie es die Personalsituation erlaubt, an den Normalbetrieb angepasst. In sämtlichen Einrichtungen gelten weiterhin die allgemeinen Hygienevorschriften. Wenn Eltern beim Bringen oder Abholen ihrer Kinder keine Maske tragen, droht ihnen der Anspruch auf einen Betreuungsplatz verloren zu gehen. Eine Anpassung der Gebühren entsprechend des reduzierten Betreuungsangebot wird derzeit geprüft und gegebenenfalls im Nachhinein berechnet.

Schließzeiten

Da das Personal in den Kitas aufgrund der gesundheitlichen Risiken nur eingeschränkt zur Verfügung steht, werden die Kindertageseinrichtungen ihre geplanten und im Höchstfall zweiwöchigen Schließzeiten in den Sommerferien beibehalten. „Dies ist notwendig, damit die Erzieherinnen und Erzieher bei der schrittweisen Öffnung der Einrichtungen in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. Wir verstehen die Not der Eltern, müssen aber zurzeit immer noch den Auflagen der Landesregierung folgen und natürlich auch für den ausreichenden Schutz der Kinder und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen“, so Sozialdezernentin Lewalter-Schoor abschließend.
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