Sprungmarken
Dynamische Navigation anspringen
Volltextsuche
Seitenspalte anspringen
 
Sie befinden sich hier:
Startseite
Rathaus
Aktuelles
Abschied von der Albin-Göhring-Halle

Abschied von der Albin-Göhring-Halle

Wer baggert da so spät noch am... es ist der OB. | © Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg
Bad Homburg. Was hat dieses Gemäuer nicht für spannende Handball-Krimis, herrliche Hochzeiten, Generationen an turnenden Schulkindern und fröhlichen Fastnachts-Partys erlebt. Doch jetzt heißt es Abschiednehmen von der Albin-Göhring-Halle in Ober-Eschbach. Nachdem bereits die Hausmeister-Wohnung abgerissen und die Halle entkernt wurde, wird jetzt auch die eigentliche Halle abgerissen.

Defekte Lüftungs- und Heizungsanlagen

„Vor allem für die Ober-Eschbacher ist das natürlich ein sehr emotionaler Moment“, weiß Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Viele Bewohner des Stadtteils, aber auch viele andere Bad Homburgerinnen und Bad Homburger würden sehr persönliche Erinnerungen mit der Halle im Massenheimer Weg verbinden. Der Abbruch der in die Jahre gekommenen Halle sei jedoch unumgänglich. Das fing an mit dem Hallenboden an, der etliche Mängel aufwies, und ging weiter mit größtenteils defekten und unwirtschaftlichen Lüftungs- und Heizungsanlagen. Hinzu kam, dass sämtliche haustechnischen Installationen veraltet und die Trinkwasseranlagen hygienisch bedenklich waren. Ein geregelter Trainings- und Wettkampfbetrieb war in der Halle nicht mehr darstellbar.
© Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg

Vorfreude auf das Sportzentrum Süd

„Es gibt allerdings auch einen guten Grund sich zu freuen, denn mit dem in Planung befindlichen Sportzentrum Süd, einer doppelten Dreifeldhalle, bekommen wir einen modernen Ansprüchen genügenden und multifunktional nutzbaren Neubau“, so Hetjes weiter. Die untere sogenannte Turnierhalle wird eine Tribüne für 350 Besucherinnen und Besucher erhalten. Durch den Eingang kommen die Gäste in ein Foyer, in die Turnierhalle und in einen Raum, der für Veranstaltungen oder für Gymnastik genutzt werden kann. Die Trainingshalle ohne Tribüne wird darüber angesiedelt. Außerdem ist ein Vereinsbereich für Fußball und Umkleiden für den Sportplatz geplant, in dessen Nähe der ganze Neubau gerückt wird. Durch das „Versenken“ der Turnierhalle ist die neue Halle dann nur etwa einen Meter höher als die alte. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 19,7 Millionen Euro, im Jahr 2023 sollen die beiden Hallen in Betrieb gehen.

Abriss leigt im Zeitplan

„Doch erstmal geht es mit dem Abriss der alten Halle weiter. Wir liegen da sehr gut im Zeitplan“, so Hetjes weiter. Der oberirdische Abbruch soll Ende Oktober, der komplette Ende November erfolgt sein. Das Sichern der Baugrube und die Entsorgung aller Materialien sind für Ende Januar vorgesehen.
Bei der Abbruchmaßnahme werden im Wesentlichen folgende Arbeiten ausgeführt. • Lieferung und Herstellen der Baustelleneinrichtung • Sichern der PV-Anlage • Entrümpelung von verbliebenem Mobiliar und Inventar • Entsorgung schadstoffhaltiger Bau- und Ausstattungsmaterialien, darunter o ca. 600 m² Fenster, teilweise mit asbesthaltigem Kitt o ca. 3.000 m² Demontage von künstlichen Mineralfasern (KMF) o ca. 1.200 m PCB-haltige Fugenabdichtungen • Entkernung weitegehend aller verbliebenen Bau- und Ausstattungsmaterialien bis auf Rohbausubstanz, darunter o ca. 2.700 m² Deckenabhängungen o ca. 2.900 m² unterschiedliche Bodenbeläge o verschiedene Gebäudetechnik, wie Heizungs- und Lüftungszentgralen sowie Niederspannungs-Hauptverteilungen • Abbruch von ca. 30.000 m³ umbauter Raum Rohbausubstanz • ca. 500 m³ Fundamentabbruch • Abböschen und Sichern der Baugrube
Volltextsuche

Online-Rathaus

  • Dienstleistungen
  • Formulare
  • mehr...

Lebenssituationen

  • Heirat
  • Geburt
  • mehr...

Bad Homburg für...

  • Familien
  • Ältere Menschen
  • mehr...
  • Stadt Bad Homburg auf facebook
  • Stadt Bad Homburg twitter
Wer baggert da so spät noch am... es ist der OB. Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg
1 / 2