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"Ein kostbahr Clavier"

"Ein kostbahr Clavier Instrument von einem der besten Meister ..."

Vom 18. Februar bis 3. Juni stellt das Museum Tasteninstrumente der mittleren Rhein-Main-Region aus dem 18. Jahrhundert vor. Im Zentrum steht dabei die Restaurierung von solchen Instrumenten – und das Musizieren mit eben diesen.
Mahr-Tafelclavier, um 1799 | © Museum Gotisches Haus
Tafelklavier, um 1780 (Conrad Bürgy zugeschrieben), Leihgabe Museum Schloß Fechenbach, Dieburg | © Museum Schloß Fechenbach, Dieburg
Innenansicht des Mahr-Tafelclaviers | © Museum Gotisches Haus
Hammerflügel | © Michael Günther

Im Depot eines Museums in Vorarlberg entdeckte der Musikhistoriker, Sammler und Pianist Michael Günther, das wohl älteste Tafelklavier überhaupt. Seine wissenschaftliche Untersuchung ergab, dass es als das bisher vermisste Verbindungsstück zwischen den Spinetten und den Hammerklavieren angesehen werden kann und aus der Zeit von 1745 bis 1750 stammt. Die Ausstellung war deshalb zunächst im "vorarlberg museum“ in Bregenz, einem preisgekrönten österreichischen Landesmuseum, zum Jahreswechsel 2017/2018 zu sehen. Der Schwerpunkt lag dabei darauf, dieses älteste bekannte Tafelklavier vorzustellen.

Die Ausstellung im Gotischen Haus wird hingegen auf den frühen Klavierbau der Mittel-Rhein-Region ausgerichtet. Außerdem wird ein Exponat mit einbezogen, ein um 1799 gebautes Tafelklavier der Gebrüder Mahr aus Wiesbaden. Dieses Tafelklavier wird Teil der Präsentation sein, die ansonsten im Schwerpunkt Leihgaben von Instrumenten und bedeutenden Musikalien der Privatsammlung Michael Günther zeigt.

Als besonderen Höhepunkt wird ein Johann Conrad Bürgy zugeschriebenes Pantaleon gezeigt, eine großzügige Leihgabe des Museums Schloss Fechenbach. Bürgy baute dieses Pantaleon 1774. Heute ist das Instrument unabdingbar für das Erlebnis authentischer Klänge klassischer und frühromantischer Kompositionen. Bürgy ist in Bad Homburg bekannt für die Orgel, die er für die Schlosskirche schuf.

Zentrales Thema der Ausstellung ist die Restaurierung, denn die Idee zur Ausstellung war den Mitarbeitern des Museums gekommen, als es um die Restaurierung des Tafelklaviers von 1799 ging. Die zentrale Frage war damals: Wie weit kann die Restaurierung gehen, wird das Instrument jemals wieder bespielbar sein?

Gerade aus diesem Grund sollen die Tasteninstrumente nicht nur ausgestellt werden. Sie sollen auch erlebbar, also hörbar gemacht werden. Deshalb ist ein umfangreiches Begleitprogramm geplant, das in Vorträgen, Lesungen und Gesprächskonzerten die Besonderheit dieser Instrumente vorstellen wird.


Begleitprogramm zur Ausstellung

Kontakt
Gotisches Haus
Tannenwaldweg 102
Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon:
06172 37618
E-Mail:
museumbad-homburgde
Öffnungszeiten

Dienstag-Samstag: 14-17 Uhr

Sonn- und Feiertage: 10-18 Uhr

Karfreitag geschlossen

24./25.12. geschlossen

26.12. 10-18 Uhr

31.12./1.1. geschlossen

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