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Neuregelung der Eigentumsverhältnisse im Kurhaus
Aktuelles – 01.02.2022

Neuregelung der Eigentumsverhältnisse im Kurhaus

Kur- und Kongreß-GmbH erwirbt Gebäudeanteile der Taunus Sparkasse.
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#badhomburg

Bad Homburg. Die Kur- und Kongreß-GmbH hat die Gebäudeanteile des Kurhauses erworben, die bislang im Besitz der Taunus Sparkasse waren. Es handelt sich dabei um das Filial- und Bürogebäude sowie um ein Teilerbbaurecht. Der Verwaltungsrat hatte die Geschäftsführung der Kur- und Kongreß-GmbH zuvor ermächtigt, den Kauf abzuschließen.

 

Bislang teilten sich die Kur- und Kongreß-GmbH, das Maritim Hotel und die Taunus Sparkasse die Besitzverhältnisse am Gebäude und den Grundstücken. Beim Bau des Kurhauses zu Beginn der 1980er Jahre hatten die Gründungsväter über das jeweilige Realeigentum zudem noch ein Gemeinschaftseigentum gelegt, was zur Folge hatte, dass etwa bei Sanierungsmaßnahmen oder ähnlichem immer einstimmige Beschlüsse aller drei Eigentümer notwendig waren. „In der Praxis erwies sich diese komplizierte Struktur als sehr schwierig. Bei größeren Projekten musste man immer die Teilungserklärung zur Hand haben“, sagt Kurdirektor Holger Reuter.

 

Auch Oberbürgermeister Alexander Hetjes ist der Überzeugung, dass der Ankauf der Gebäudeteile der Sparkasse durch die Kur- und Kongreß-GmbH die Arbeit an der Zukunft des Kurhauses erleichtern wird. „Auch wenn wir mit der Taunus Sparkasse an dieser Stelle einen guten Partner verlieren, wird uns die Neuregelung der Eigentumsverhältnisse uns bei der Entwicklung des Kurhauses helfen“, so Hetjes.

 

Zukunft des Kurhauses

 

Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe und die Kur- und Kongreß-GmbH arbeiten aktuell an der künftigen Entwicklung des Kurhauses. Untersucht werden ein Neubau mit den Varianten historisch oder zeitgenössisch und eine Kernsanierung. Unabhängig vom Ergebnis dieser Prüfung kann eine Entscheidung hierüber nur im Konsens mit der Eigentümergemeinschaft getroffen werden – die jetzt nur noch aus der Kur und dem Maritim besteht. Gegen Ende des Jahres sollen die unterschiedlichen Varianten der Politik und der Bürgerschaft vorgestellt werden.

 

Die Taunus-Sparkasse, die auf dem Kurhaus-Ensemble ein eigenes Grundstück mit einem Filial- und Bürogebäude und einem Teilerbbaurecht hielt, hatte frühzeitig signalisiert, dass man sich an der Neugestaltung des Kurhauses nicht beteiligen wolle. Die Sparkasse bleibt jedoch zunächst bis 2025 Mieter in den vorhandenen Räumlichkeiten.

 

In Anbetracht der Tatsache, dass die Kur bereits bilanziertes Eigentums am Kurhaus besitzt, wurde in Abstimmung mit der Stadt vereinbart, dass die Kur- und Kongreß-GmbH den Kauf abwickelt. Zur Ermittlung des Kaufpreises wurde ein Sachverständigenbüro beauftragt, an dessen Gutachten sich die Verhandlungen orientierten. Der Kaufpreis wurde am 01. Januar 2022 fällig.

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