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OB Hetjes zu Besuch bei PHV

Schon beim Betreten des eher unauffälligen Firmensitzes in der Nehringstraße wird klar, welchem „Geschäft“ sich PHV – Patienten-Heimversorgung widmet: „Der Grundriss des Gebäudes ist der Gestalt einer menschlichen Niere nachempfunden“, so Vorstand Henning Horst, der die Gäste am Empfang abholt. „Dazu hätte ich vorher vielleicht mal das Luftbild aus dem Liegenschaftskataster anschauen sollen“, antwortet Oberbürgermeister Alexander Hetjes schmunzelnd.

Die gemeinnützige Stiftung PHV ist seit über 40 Jahren in der Versorgung dialysepflichtiger Patienten tätig. 1973 in Bad Homburg auf Veranlassung von Else und Hans Kröner zur Förderung der Heimdialyse gegründet, betreibt sie heute ein Netzwerk mit 86 Dialysezentren bundesweit sowie jeweils einem Zentrum in Österreich und in der Schweiz.

Die Stiftung zählt als zweitgrößte Organisation zu den führenden deutschen Dialyseanbietern. Mehr als 1.900 Mitarbeiter betreuen gemeinsam mit über 150 kooperierenden Fachärzten über 7000 Dialysepatienten (von ca. 80.000 Dialysepatienten in Deutschland).

Am Standort Bad Homburg arbeiten etwa 130 Beschäftigte. Der Bereich Heimdialyse ist mit einem Anteil von etwa 8% der Patienten wesentlich kleiner als der Bereich Dialysezentren, da die Patienten in vielen Fällen an einem multiplen Krankheitsbild, oftmals unter Mobilitätseinschränkungen, leiden. Das Durchschnittsalter der Patienten ist über die Jahre immer weiter gestiegen und liegt mittlerweile bei 68 Jahren. „Insofern ist die Kombination stationärer Krankenhausaufenthalt mit einer Behandlung im Dialysezentrum recht häufig“, erklärt die Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Claudia Straub den Gästen. Ideal ist in diesem Zusammenhang, dass das Bad Homburger Dialysezentrum auf dem Areal des Gesundheitscampus und damit direkt neben den Hochtaunus-Kliniken liegt.

Seit Anfang 2016 sind die neuen Räumlichkeiten dort bezogen. Die Kapazität liegt bei 40 Dialyseplätzen, dies entspricht in etwa 100 zu betreuenden Patienten. Auch das Thema Digitalisierung hat bei der Dialyse Einzug gehalten. Im neuen Zentrum am Krankenhaus sind die Dialysemaschinen inzwischen vernetzt, so dass die Behandlung zentral  ständig  überwacht werden kann. „Das ist gewissermaßen der Standard der Industrie 4.0 für einen Dialysebetrieb. Diesen Standard werden wir sukzessive auch auf unsere weiteren Zentren ausweiten“, erläutert Claudia Straub.

Oberbürgermeister Hetjes wünschte den Gesprächspartnern weiterhin guten Erfolg und die entsprechende Fortune bei ihren wichtigen Aufgaben im Zeichen der Gesundheit.

Oberbürgermeister Alexander Hetjes mit den Vorständen Claudia Straub (li.) und Henning Horst (re.)

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