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Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende 

Alleinstehende Personen können einen Entlastungsbetrag in Höhe von 1.908 Euro in Anspruch nehmen, wenn zu ihrem Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das ihnen die steuerlichen Freibeträge für Kinder oder Kindergeld zusteht. Für das zweite und jedes weitere Kind erhöht sich der Entlastungsbetrag um jeweils 240,00 Euro.

Ziel des Entlastungsbetrages ist es, die höheren Kosten für die Lebens- bzw. Haushaltsführung der Alleinerziehenden steuerlich abzumildern.

An wen muss ich mich wenden?

An das für Sie zuständige Finanzamt. Dieses können Sie nachstehend ermitteln.

Unterlagen

  • Vordruck  „Versicherung zum Entlastungsbetrag für Alleinstehende (Steuerklasse II)"
  • Vordruck „Vereinfachter Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung“
  • bei Geburt eines Kindes: Geburtsurkunde
  • ggf. Einkommensteuererklärung, Anlage Kind

Gebühren

Es entstehen keine Gebühren oder sonstige Kosten.

Bearbeitungszeit

Wenn Sie zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sind, ist diese von Ihnen grundsätzlich bis zum 31.05. des Folgejahres beim Finanzamt einzureichen (z. B. für das Jahr 2016 bis zum 31.05.2017). Wird Ihre Einkommensteuererklärung durch einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe angefertigt, gilt eine allgemein verlängerte Frist bis zum 31.12. des Folgejahres (in Hessen gilt eine verlängerte Frist bis zum letzten Tag des Februars des Zweitfolgejahres).

Falls keine Verpflichtung zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung besteht, können Sie die Veranlagung innerhalb von 4 Jahren nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres beantragen (Beispiel: die freiwillige Veranlagung zur Einkommensteuer für das Jahr 2016 kann bis zum 31.12.2020 beantragt werden).

Anträge auf Berücksichtigung eines Entlastungsbetrages für Alleinerziehende und eines Erhöhungsbetrages für weitere Kinder im Lohnsteuerabzugsverfahren müssen bis spätestens 30.11. des Jahres, für das der Entlastungsbetrag berücksichtigt werden soll, gestellt werden.

Gemäß Einkommensteuergesetz besteht die gesetzliche Verpflichtung zur Änderung der Steuerklasse II, wenn die genannten Voraussetzungen im laufenden Steuerjahr wegfallen.

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