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Behindertenberatung ist bei allen Hochbau-Projekten der Stadt Bad Homburg gefragt

Die Behindertenberatung der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe wird künftig bei allen städtischen Hochbau-Vorhaben beteiligt. „Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am Leben teilnehmen können, und dazu gehört die Chance, sich gerade in öffentlichen Gebäuden grundsätzlich ohne fremde Hilfe bewegen zu können“, erklärt Oberbürgermeister Michael Korwisi das Ziel dieser von ihm verfügten Zusammenarbeit.

Barrierefreiheit bei baulichen Anlagen wird in Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert. Als barrierefrei gelten Gebäude, wenn sie für alle Menschen in der allgemein üblichen Weise zugänglich sind. Die Forderung ist in Deutschland in verschiedenen DIN-Normen umgesetzt.

„Unsere Hochbau-Abteilung wird nicht nur eine Stellungnahme einholen, sondern der Fachdienst, zu dem die Behindertenberatung gehört, begleitet Bauprojekte von den ersten Planungen bis zum Abschluss“, erläutert Korwisi.

Mit dem Vorgehen hat die Stadt bereits in anderen Bereichen Erfahrungen gesammelt. Der Oberbürgermeister hatte eine gleich geartete Zusammenarbeit bereits für Projekte im Straßenbau verfügt. „Die Erfahrungen sind gut“, fasst Korwisi zusammen. Das hier bislang größte abgeschlossene Projekt ist der Umbau der Kreuzung vor dem Rathaus.

„Die Stadt muss versuchen, die Belange der Behinderten grundsätzlich bei allen Projekten zu berücksichtigen“, so Korwisi. In Vorlagen soll deshalb dargelegt sein, wie beim jeweiligen Vorhaben die Behindertenrechtskonvention umgesetzt wird oder warum dies nicht vollständig geschehen ist.

Die Beratung von Menschen mit Behinderung leistet bei der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe Joachim Völkening. Er ist erreichbar unter der Rufnummer 06172/100-5033, per E-Mail unter joachim.voelkening@bad-homburg.de.
Autor Pressestelle  
Datum 14.02.2012
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