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05.12.2017

Fast 6.000 Anregungen zur Zukunft Bad Homburgs

Wer in Bad Homburg lebt, hat großes Interesse an der Zukunft der Stadt. Das zeigen die zahlreichen Anregungen, die im Rahmen von Bad Homburg 2030 eingegangen sind.
„Wir haben 5.685 Beiträge ausgewertet, das ist enorm viel und ergibt ein äußerst differenziertes Meinungsbild mit Lob, Kritik und zahlreichen Ideen“, freut sich Oberbürgermeister Alexander Hetjes und dankt allen, die sich in die bisherigen Dialoge eingebracht haben.

Der nächste Meilenstein auf dem Weg zum Zukunftsbild steht für Donnerstag, 7. Dezember, 19:00 Uhr, im Terminkalender. Beim 2. Stadtforum geht es im Kurhaus darum, aus der Vielzahl der Hinweise eine Richtung herauszuarbeiten. „Wir fragen, welche Perspektiven realistisch und miteinander vereinbar sind“, so Hetjes.

Beim zweiten Stadtforum geht es vor allem um mögliche Entwicklungen und um denkbare Konflikte. So zeigten die Beiträge zum Beispiel eine Konkurrenz um die Nutzung des Bodens auf der Gemarkung Bad Homburg: Der Wirtschaftsstandort, der Wohnungsbau und die Freizeitnutzung sind Themen, die häufig genannt und deren Entwicklung für die Zukunft als wichtig erachtet werden. Angesichts der knappen Flächenressourcen können aber nicht alle Wünsche gleichermaßen erfüllt werden. Das Stadtforum soll zeigen, welche Themenfelder die Bürgerinnen und Bürger in bestimmten Zukunftsfeldern höher gewichten.

Für das Stadtforum sind Schwerpunkte gebildet worden. Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, unterhalb dieser Überschriften diejenigen Themenfelder zu bestimmen, denen sie großes Gewicht beimessen. So geht es zum Beispiel um
• die Weiterentwicklung des Nah- und des Radverkehrs.
• bezahlbaren Wohnraum und Wohnformen.
• Innenentwicklung und verdichtete Bauweise zum Schutz der Umwelt.
• anspruchsvolle Stadtgestaltung.
Die Bereiche werden beim Stadtforum erläutert. Wer teilnimmt, kann bei einem Schwerpunkte-Parcours seine Meinung dazu abgeben, welches Thema in einem der Felder mehr Gewicht als andere erhalten soll. So kann es zum Beispiel darum gehen, ob bei der Bodennutzung in Zukunft die Interessen von Wohnungsbau, Umweltschutz oder Gewerbe mehr Priorität erhalten.

Der Prozess Bad Homburg 2030 startete im August mit dem ersten Stadtforum im Kurhaus. Die Bürgerinnen und Bürger äußerten Lob, Kritik und Anregungen. Danach gingen die Dialoge weiter, und zwar online auf der Seite www.badhomburg2030.de und vor Ort in den Stadtteilen. Im November schließlich diskutierten die Stadt und das beteiligte Büro Albert Speer und Partner mit Fachleuten bei fünf Veranstaltungen zu den Themen Wohnen, Soziales, Leben, Mobilität und Wirtschaft.

Im Laufe des Prozesses hat die Stadt bereits viel über die Themenfelder erfahren. Bei der Auswertung fielen zehn übergreifende Zukunftsthemen durch besonders häufige Beiträge auf:
- Fahrradfreundliche Stadt
- Optimierter Nahverkehr
- Kultur für alle
- Bezahlbarer Wohnraum
- Freizeitangebote für Jugendliche
- Nachhaltiges E-Mobilitätskonzept
- Verkehrsfluss optimieren
- Konzept für den ruhenden Verkehr
- Sportinfrastruktur und Angebote erweitern
- Attraktive Louisenstraße

Ziel des Prozesses ist die Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, einer Art Drehbuch für die weitere Entwicklung der Stadt Bad Homburg. Es soll im kommenden Jahr nach weiteren Stadtforen vorliegen.

Auch die Diskussionen des zweiten Stadtforums werden online weitergeführt. Auf der Seite www.badhomburg2030.de können Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger im Anschluss vom 8. Dezember bis 7. Januar 2018 über ihre Gewichtung der Themenfelder sprechen.
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