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13.02.2018

Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren in Bad Homburg gesucht

Schutz vor Kriminalität besonders für ältere Menschen ist ein erstes Projekt, das die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe und die Polizeidirektion Hochtaunus gemeinsam im Rahmen des Programms KOMPASS angehen.
Ältere Menschen sind 2017 in Bad Homburg häufiger als in den Vorjahren Opfer krimineller Taten geworden. Die Zahl der Betrugsdelikte – zum Beispiel durch falsche Polizeibeamte – hat zugenommen. Das habe die Entscheidung beeinflusst, auch im Rahmen von KOMPASS zunächst die Prävention für diese Bevölkerungsgruppe zu stärken, so Oberbürgermeister Alexander Hetjes und Kriminaldirektorin Antje van der Heide bei einer gemeinsamen Pressekonferenz, bei der sie auf entsprechende Projekte hinwiesen.

Gezielte und fachlich fundierte Informationen zu Kriminalitätsformen, zu Unfallrisiken und zu den entsprechenden Möglichkeiten zur Vorbeugung sollen ältere Bürgerinnen und Bürger in Bad Homburg zukünftig durch kompetente Ansprechpartner aus ihrer Altersgruppe erhalten. Dieses Vorhaben ist von der Polizeidirektion gemeinsam mit dem für Öffentliche Ordnung zuständigen Bürgermeister Karl Heinz Krug vorgestellt worden. Stadt und Polizei suchen dafür interessierte Menschen ab 50 Jahren, die sich geistig fit fühlen, aktiv am gesellschaftlichen Leben in Bad Homburg teilnehmen und sich aktiv in die Präventionsarbeit in der Stadt einbringen wollen.

Die zukünftigen Sicherheitsberaterinnen und -berater erwartet im Falle ihrer Auswahl eine umfängliche Schulung zu unterschiedlichen Aspekten der kommunalen und polizeilichen Präventionsarbeit, die mit einer Zertifizierung durch das Polizeipräsidium Westhessen abschließt. Im Anschluss können die Sicherheitsberaterinnen und –berater weitgehend frei ihre Aktivitäten planen und umsetzen und sich vor allem im Umfeld ihres jeweiligen Wohnortes als Ansprechpartner für Fragen zum Thema Sicherheit zur Verfügung stellen. Begleitet werden sie dabei von der Stadt und der Polizei in Bad Homburg.

Um interessierte Bürgerinnen und Bürger im Hinblick auf dieses Nebenamt zielführend beraten und begleiten zu können, haben Stadt und Polizei bereits zwei Multiplikatoren für dieses Projekt ausgewählt: Der ehemalige Leiter der Polizeistation Bad Homburg, Erwin Paske und der ehemalige Mitarbeiter der Jugendverkehrsschule Hochtaunus, Jürgen Stamm, haben sich als fachlich versierte Jungpensionäre sofort bereit erklärt, das Projekt im Interesse ihrer Stadt zu unterstützen.

Bürgerinnen und Bürger, die das Projekt unterstützen und als Sicherheitsberater aktiv werden wollen, können sich an die Stadt Bad Homburg (06172 100-1210), die Polizeidirektion Hochtaunus (06172 120-203) oder einen der beiden Multiplikatoren (Paske 06172 390494 / Stamm 06172 457192) wenden.

Eine Schulung durch die Polizei findet am 16./17. März 2018 statt. Erster größerer Einsatz der neuen Sicherheitsberater soll der traditionelle Seniorenausflug der Stadt im Juni dieses Jahres sein.

Eine weitere Aktivität für ältere Menschen plant der Magistrat der Stadt gemeinsam mit dem Ortsbeirat Ober-Erlenbach. Dort beraten geschulte Beamte der Polizei am Montag, 19. März, von 16:00 Uhr an in der Erlenbachhalle Seniorinnen und Senioren. Die Polizei gibt an diesem Nachmittag umfassend Auskunft darüber, wie ältere Menschen sich selbst und ihr Eigentum schützen können. Trick- und Taschendiebstahl sind ebenso Thema wie Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen und Sicherheit für Senioren.

Auch andere Einrichtungen werden in diesem Bereich aktiv. Die Taunus Sparkasse hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schulen lassen. Veranstaltungen für Kunden sind geplant.

Im weiteren Verlauf des Programms KOMPASS werden die Stadt und die Polizei Gespräche mit gesellschaftlichen Akteuren und Einrichtungen führen, um zusammen mit der Polizei und der Stadt eine detaillierte Sicherheitsanalyse erstellen zu können.

Stichwort KOMPASS
Bad Homburg ist eine von vier Modellkommunen in der von Hessischen Ministerium des Innern und für Sport angestoßenen, bundesweit einmaligen Sicherheitsinitiative KOMPASS. KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel. Im Zuge des Projektes soll mit Kommune, Polizei, Bürgern und weiteren gesellschaftlichen Akteuren ein Bild von der umfassendes Bild von der Sicherheit in einer Stadt gezeichnet und passgenaue Lösungen entwickelt werden. Das Programm wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Wenn es erfolgreich ist, soll es für alle Kommunen in Hessen angeboten werden.
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