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23.01.2018

Bad Homburg begrenzt Verlust auf „nur“ 1,8 Millionen Euro

Die Stadt Bad Homburg schließt das Jahr 2017 mit einem Verlust von „nur“ 1,8 Millionen Euro ab.
„Angesichts der Entwicklung der Gewerbesteuer während der vergangenen zwölf Monate und des Schuldenabbaus können wir dieses Ergebnis durchaus als sehr gut betrachten“, sagte Bürgermeister und Kämmerer Karl Heinz Krug bei der Vorstellung des Finanzberichts für 2017 zum Stichtag 31. Dezember.

Die Stadt hatte im Haushalt Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Höhe von 99,3 Millionen Euro angesetzt. Aufgrund hoher Rückzahlungen verblieben unter dem Strich 84,2 Millionen Euro. Höhere Zahlungen als erwartet und eine Nachzahlung an die Stadt im Dezember glichen Rückzahlungen in Höhe von rund 29 Millionen Euro teilweise wieder aus. Außerdem fiel der Anteil an der Einkommenssteuer höher aus als erwartet. Den Effekt der Haushaltssperre beziffert die Kämmerei auf knapp 400.000 Euro.

Den Erträgen von 202,9 Millionen Euro standen 2017 Ausgaben von insgesamt 204,7 Millionen Euro gegenüber. Ein großer Ausgabenblock sind traditionell die Umlagen (insgesamt 65,4 Millionen Euro). Aufwendungen hat die Stadt beim Personal und der Vorsorge (48,1 Millionen Euro) sowie bei den Sachleistungen und den Zuwendungen (68,8 Millionen Euro).

Krug erläuterte, die Verschuldung sei weiter gesunken. Die Stadt hat die Schuldenlast 2017 um 12,2 Millionen Euro senken können. „Das ist eine Trendumkehr gegenüber den Jahren bis 2015“, sagte Krug. Die Verschuldung beläuft sich zum Jahresende auf 65,8 Millionen Euro. Für 2018 ist eine weitere Tilgung von fünf Millionen Euro im beschlossenen Haushalt vorgesehen. Dieser ist genehmigungsfrei bereits in Kraft.

Zum Jahresende seien noch wichtige Aufgaben gelöst worden. Außerdem sei die Finanzierungsvereinbarung für die Kur- und Kongreß-GmbH auf den Weg gegeben worden. Gleiches gelte für die Beteiligungsrichtlinie. Die Stadtverordneten sollen über beide Vorlagen noch im ersten Quartal entscheiden.

„Wir haben in den vergangenen Jahren seit 2012 konsequent Risiken und Lasten in der Bilanz bereinigt“, zieht Krug Bilanz und fügt hinzu: „Das Eigenkapital ist trotzdem deutlich gestiegen, die Quote beträgt jetzt
70 Prozent.“

Krug legte auch die Jahresabschlüsse für 2015 und 2016 vor. 2015 erzielte die Stadt einen Überschuss von rund 4,75 Millionen Euro im Ergebnishaushalt. Der Abschluss wird von der Revision geprüft. 2016 belief sich der Überschuss auf rund 2,18 Millionen Euro. „Die Abschlüsse liegen damit von jetzt an innerhalb der Fristen vor“, so Krug. Der Abschluss für 2017 sei für die Jahresmitte zu erwarten.
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