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„Im Dienste des Hofes“

„Im Dienste des Hofes“

Vom 9. September 2017 bis 7. Januar 2018 widmet sich eine Sonderausstellung dem Hessen-Homburger Hofmaler Johann Friedrich Voigt (1792–1871).

Johann Friedrich Voigt wurde vor 225 Jahren am 9. September 1792 auf einer Karibikinsel geboren. 1821 kam er – nach ausgedehnten Reisen in Europa und Nordamerika – mit 29 Jahren in die alte Residenzstadt Homburg vor der Höhe. Dort blieb er bis zu seinem Tod am 26. April 1871. Voigt wurde 1829 Hofmaler der Landgrafen von Hessen-Homburg und war der wichtigste Homburger Maler und Zeichner im 19. Jahrhundert.

Voigt schuf Porträts, Stadtansichten und Bilder der umgebenden Landschaft – also Bildgattungen, die er gut verkaufen konnte. Seine eigentliche Ausbildung hatte er als Zeichner und Grafiker erhalten, und er beherrschte auch künstlerische Techniken wie Kupferstich oder Lithographie. Voigt lernte die Malerei zunächst nur nebenbei, bildete sich aber weiter und konnte später in verschiedenen Stilrichtungen malen. Beispielsweise bei den Landschaftsdarstellungen, zu denen auch die Darstellungen von Städten in der Landschaft gehören, zeigen sich vor allem zwei Tendenzen: In seinen Skizzen und in seinen Studien ist Voigt immer romantisch, wild, ungestüm, geheimnisvoll; manches wirkt sogar modern. In seinen ausgearbeiteten Landschaftsgemälden aber ist er ganz der Maler der Homburger Biedermeierzeit. Auch bei seinen Porträts der Homburger Bevölkerung, vor allem jenen seiner eigenen Familie, erkennt man typische Biedermeiergemälde.

Die Ausstellung zum 225. Geburtstag von Johann Friedrich Voigt legt den Schwerpunkt auf einen besonderen Aspekt seines Lebens und Schaffens, nämlich seine Arbeit als Hofmaler der Landgrafen von Hessen-Homburg. Im Zentrum stehen dabei die Fragen: Welche Pflichten und Möglichkeiten brachte solch ein Amt? Wie ordnete sich der Hofmaler in das Leben des Hofes und der Stadt ein? Welche Bereiche der Kunst und Darstellungsarten waren abzudecken, welche Bilder mussten geschaffen werden? So wird auch Voigts bleibende Bedeutung für die Landes- und Stadtgeschichte herausgearbeitet. 

Führungen

Kuratoren-Führung mit Dr. Peter Lingens:
Sonntag, 22. Oktober 2017, 15 Uhr
Sonntag, 26. November 2017, 15 Uhr

Führung mit Museumsleiterin Dr. Ursula Grzechca-Mohr:
Sonntag, 5. November 2017, 15 Uhr

Für diese Führungen – und auch für individuelle Führungen – bitten wir um Anmeldung

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