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Kurpark
Einleitung und Übersicht

Einleitung und Übersicht

Der 47 Hektar große Kurpark entstand im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ein Parkpflegewerk sichert seit 2013 die zielgerichtete Entwicklung der Anlagen.
© Stadt Bad Homburg v.d.Höhe

Geschichte nach oben

Landgraf Philipp August von Hessen-Homburg (1779-1846) förderte den Ausbau seiner kleinen Residenzstadt als Kur- und Badeort. Er verpflichtete 1840 die aus Frankreich stammenden Gebrüder Blanc zum Bau eines Kurhauses und eines Kurgartens. Der Kurbetrieb florierte - unterstützt durch die im Kurhaus betriebene Spielbank. Anfang der 1850er Jahre waren erste Erweiterungen des Kurgartens erforderlich und so entstand nach dem Entwurf des Preußischen Gartendirektors Peter Joseph Lenné ein großzügiger Landschaftspark. Der Aufstieg zum international bedeutenden, noblen Badeort setzte sich ab 1866 unter preußischer Verwaltung fort. Im Kurpark war nun der Gartenkünstler Heinrich Siesmayer verantwortlich für schmuckvolle Ergänzungen. Gleichzeitig entstanden repräsentative Kur- und Parkbauten, Pavillons und Denkmale. Auch das Tennis- und Golfspiel wurden im Park verankert. Zum 25. Regierungsjubiläum Kaiser Wilhelm II. stifteten die Bürger Homburgs den Jubiläumspark. Er wurde 1913/14 von Philipp Siesmayer als jüngste Erweiterung der Kuranlagen gestaltet.

Aktuelle Bedeutung nach oben

Der Kurpark ist das grüne Herz der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe. Er bietet Erholung und Naturgenuss im Tal des Kirdorfer Baches mit Sichtbeziehungen zu den nahen Taunushöhen. Traditionelle Heilquellen laden Gäste und Einheimische zur Trink- und Badekur ein. Die Spiel- und Sportflächen sind vielbesucht, ebenso die zahlreichen Kultur- und Freizeitveranstaltungen. Als Frischluftschneise und Kaltluftproduzent hat der Park zudem positive Auswirkungen auf das Bad Homburger Klima. Gleichzeitig bietet er Vögeln und Kleinsäugern Lebensraum inmitten der Stadt. Über diese Nutzungen und Funktionen hinaus ist der denkmalgeschützte Kurpark ein herausragendes Zeugnis der Gartenkunst und Bäderkultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Charakteristisch sind der alte Baumbestand, ausgedehnte Spazierwege und Parkwiesen sowie eine malerische Teichanlage. Gärtnerische Schmuckflächen, Parkbauten und Denkmale setzen außergewöhnliche Akzente.

Kurparkpflegewerk nach oben

Die Kuranlagen sind Kulturdenkmale gemäß hessischem Denkmalschutzgesetz. Verbindliche Richtschnur für deren Erhaltung und Pflege ist ein Fachgutachten - ein sogenanntes Parkpflegewerk - das die Stadtverordnetenversammlung im Mai 2013 beschlossen hat. Die zuständigen Behörden für Denkmalschutz und Naturschutz haben es genehmigt. Im Parkpflegewerk ist die Geschichte des Kurparks analysiert, ebenso die aktuelle Situation der Anlagen. Die Zielplanung enthält differenzierte Erhaltungs- und Entwicklungsziele. Dabei sind neben den Aspekten des Denkmalschutzes auch der Naturschutz, der Heilquellenschutz sowie die heutigen Nutzungen des Kurparks berücksichtigt. Ein umfassender Maßnahmenkatalog erleichtert die Realisierung dieser Ziele. Dabei ist der Zeitrahmen weit gefasst und umspannt zunächst die kommenden 20 Jahre. Im Parkpflegewerk sind die denkmalgeschützten Kuranlagen räumlich gegliedert. Zu unterscheiden sind:

  • der Kurhausgarten
  • der zentrale Kurpark mit dem Parkbereich Lenné und dem Parkbereich Lenné-Jühlke
  • der Kaiser Wilhelm II.-Jubiläumspark
  • die Grünfläche an der Taunus Therme


Das dreibändige Werk mit Plänen kann bei der Stadtverwaltung nach Terminvereinbarung eingesehen werden. Bitte wenden Sie sich an den unten genannten Kontakt.

Kontakt

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