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14.02.2017 Rosenaktion in der HUS

14.02.2017 Rosenaktion in der HUS

Die Fairtrade-Rosenaktion der Schülervertretung der Humboldtschule war auch 2017 ein voller Erfolg! 500 Schüler des Gymnasiums beschenkten sich gegenseitig mit Blumengrüßen und sendeten sich dazu auch persönliche Kurztexte auf rotem oder weißem Papier in Herzform. Verteilt wurden die Rosen und Herzchen wie jedes Jahr von dem Team der Schülervertretung der HUS.

Zu den Aufgaben der SV gehörten dabei nicht allein die Verteilung der Rosen, sondern natürlich auch die entsprechende Werbung und der Vorverkauf sowie die morgendliche Abholung der Blumen auf dem Frankfurter Blumengroßmarkt. Schon Wochen vorher hatte die Humboldtschule dort die entsprechende Bestellung der langstieligen Qualitätsrosen aus Fairem Handel aufgegeben, um tatsächlich sicher zu sein, dann auch am Valentinstag wieder die ganze Schule mit den Rosengrüßen erfreuen zu können.

Die bestellten 350 roten und 150 weißen Fairtrade-Rosen waren am Schluss tatsächlich restlos ausverkauft – und die Blumenboten der SV hatten von der 1. bis zur 6. Stunde Spaß am Verteilen der Blumen.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die Herkunft der Rosen, die anders als in den Vorjahren nicht aus Lateinamerika, sondern aus Kenia stammten. Informationen zur genauen Herkunft der Blumen ließen sich wie üblich über den Fairtrade-Code der Rosen mit der diesjährigen Nummer 5567001 im Internet erheben. Wer den Code auf der Seite von www.fairtrade-deutschland.de eingibt, erfährt dort, dass die um den Mount Kenya auf knapp 3000 Meter Höhe gelegene Siraji-Blumenfarm sich durch ihren fruchtbaren Boden aufgrund der zahlreichen Niederschläge auszeichnet.

Und auch hinsichtlich der lokalen Verwendung der Fairtrade-Prämie wird man dort fündig: die Schwerpunkte sind die Unterstützung der Frauen bzw. weiblichen Mitarbeiter und des Bildungssystems. 50 Prozent der in der Siraji-Blumenfarm arbeitenden Frauen sind alleinerziehend. Sie waren zuvor größtenteils arbeitslos und erhalten so eine Möglichkeit zur Qualifizierung und einen Arbeitsplatz.

Für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde aus den Mitteln der Fairtrade-Prämie eine Schule gegründet, die diese kostenfrei besuchen können. So soll der Armutskreislauf unterbrochen und durch den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung eine Zukunftsperspektive für die nächste Generation geschaffen werden – Ziele, die nicht allein dem Fairtrade-Gedanken, sondern auch dem UNESCO-Profil der Humboldtschule voll und ganz entsprechen.

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